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2010-01-29 - Helloween (Akustik-Gig), Saturn Fürth

O weia! Helloween und Akustik? Passt das?

Egal wie man die Frage beantworten wird, zum 25-jährigen Jubiläum der Band gibt's ein Akustik-Album (ich halte es auch schon in den Händen ;-). Und um ein bisschen Promo dafür zu machen, kamen Helloween zu einem Akustik-Gig in den Saturn Fürth. Etwas skeptisch war ich ja schon bei der Location, aber hingegangen bin ich trotzdem.

Ca. um 16:00 Uhr waren wir da und es war erstaunlich leer. Bis auf eine handvoll Leute war erstmal nix los. Wir haben die Gelegenheit genutzt um uns nochmal etwas in der Fernsehabteilung umzusehen. Um 17:00 Uhr sollte es dann losgehen, aber es passierte - nix.

Um 17:30 Uhr kamen dann die 5 Kürbisse aus einer Seitentür und stampften direkt auf die Bühne. Andi Deris hatte zur Abwechslung mal kein Bier, sondern ein Glas Wein dabei. Ob das der Grund für die Verspätung war? Wo bekommt man schließlich in Fürth(!) um 17:00 Uhr am Freitag ein Weinglas und einen Wein her? *g* Doch das Problem war ja gelöst und deswegen ging's auch los...

Das die Jungs Spaß auf der Bühne haben, merkte man von der ersten Sekunden. Letztendlich spielten sie von den 11 Liedern auf der CD immerhin 7, leider ließen sie auch "Perfect Gentleman" weg - das hätte ich dann doch gerne gehört, nachdem es vor dem Konzert schon gefühlte fünf mal durch die Beschallungsanlage gelaufen war - wie die komplett CD ;-)


Was noch bemerkenswert war: Die Ansagen von Andi Deris waren dann doch eher etwas lustig negativ gestimmt ("Das Lieb haben wir nocht sooo vergewaltigt", "es war mal eins der schnellsten Lieder von Helloween - nun IST ES EINE BALADE!"), was mich bei der anschließenden Autogrammstunde zur Frage veranlasste, ob er die Scheibe nicht gut finde. Seine Antwort war klar und deutlich: Ja, macht Spaß, so 'ne CD aufzunehmen, aber irgendwann reicht's dann auch wieder.

Bleibt zu sagen: Rentiert hat sich's auf jeden Fall, Spaß hat's gemacht, ich denke, dass wir so schnell kein Lied mehr akustisch hören werden. ABER... eine kleine Überraschung gab's dann doch noch: Irgendwann wurde angekündigt, dass nach der langsamen, unrockigen Scheibe alle "mal wieder so richtig rocken wollen", "alle haben schon heftige Nummer im Gepäck, wenn's jetzt dann wieder ins Studio geht" und "so eine schnelle und harte Scheibe habt Ihr von dieser Band noch nicht gehört".

Tja, wir sind gespannt ;-)

Sadness never dies

Fragt mich nicht warum - aus irgendeinem Grund habe ich gerade in die Suchmaschine den Namen einer Band eingegeben. Eine Band, die es eigentlich seit 2001 nicht mehr gibt, die 2003 ein Revival-Konzert gespielt hat - und 2009... Das schlimme dran: Erst wurde der Termin verlegt (sonst wären wir deswegen vom Allgäu nach Würzburg und wieder zurück gefahren) und dann konnte ich nicht dabei sein, da ich knapp 4000km weiter im Urlaub weilte. Das Ergebnis der Suche? Hier kommt's:

Eternal Sadness - Your Beauty

Eternal Sadness - Set My Soul On Fire

Klingt scheißekitschig, aber mir lief's eiskalt den Rücken bei den Videos runter... Ich weiß noch wie gestern, wo ich an dem Abend stand...

"SADNESS NEVER DIES" stand nicht nur in Euerem Proberaum. Es steht auch noch heute auf unseren Sadness-Shirts, die wir 2003 dabei hatten und vor der Zugabe aus der Tasche zogen. Und ich trage es noch heute mit einem gewissen Stolz - auch wenn man dem Shirt das Alter doch schon etwas ansieht ;-)

Danke für die supergeile Zeit damals: Wolf, Timo, Alex, Jörg und Helm! Ich verneige mich vor Euch!

PS: Wem das zu hart war: Hier gibt's noch etwas Systemtheorie live!

Hammerfall, 20. März 2009, Bamberg, Jako-Arena

Nach längerer Zeit war ich mal wieder auf einem Konzert - und auch seit vielen Jahren wieder mal auf Hammerfall. Und ich muss sagen, es hat einfach Spaß gemacht.

Aber von Anfang an: Die erste Vorband Bullet hatte ungefähr 30 Minuten Zeit und lieferte eine recht ordentliche Vorstellung ab, es war eine gute Einstimmung auf den Abend. Danach betraten Sabaton die Bühne. Und die machten mal alles was sie konnten aus ihren 45 Minuten. Druckvoll, laut, melodisch - einfach ziemlich gut. Manch andere Anwesende haben sich dann gleich mal erkundigt, welche Alben es denn eigentlich von dieser Band gibt - wenn sich nicht (auch) wegen Sabaton gekommen waren. Und so gingen sie dann doch unter heftigen Applaus von der Bühne.

Was mir etwas komisch vorkam, war die Tatsache, dass in beiden Umbaupausen genau die selben Lieder gespielt wurden. Wäre ja nicht ganz so arg schlimm gewesen, wenn nicht bei "Helloween - Eagle Fly Free" (einem meiner Lieblingslieder...) irgendwann in der Mitte einfach zum nächsten Song weitergesprungen wurde.. Seltsam das...

Und schließlich kamen dann noch Hammerfall auf die Bühne. Fast 2 Stunden lang ging's einmal quer durch die Vergangenheit. Dabei fiel mir dann allerdings auf, dass ich die ein oder andere Scheibe von den Jungs gar nicht kenne. Macht aber nix - die Richtung bzw. Art der Musik passte und so wurden die beiden guten Vorbands anschließend von einem noch besseren Headliner getoppt. So stellt man sich einen Konzertabend vor ;-)

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