Articles in the Digital Life category

Net-Install, heute: Fedora Core 5

Ich musste grad mal wieder Fedora Core 5 installieren und hatte natürlich die DVD daheim liegen lassen. Also, mal eben auf die Suche nach einer Netinst-Anleitung bei Google gemacht.

Ergebnis: Geht eigentlich ganz einfach.

Man zieht sich von einem beliebigen Mirror das File "FC-5-i386-rescuecd.iso", welches grad mal 75MB groß ist. Brennen, rein in das CD-/DVD-Laufwerk und beim Booten NICHT einfach ENTER drücken, sondern linux askmethod angeben. Dann wird bei der Installation als erstes (nach der Sprachauswahl) nach der Installationsquelle gefragt. HTTP oder FTP ausgewählt und los geht's. Ach halt! Ein Stoplerstein noch: Als Basisverzeichnis muss .../fedora-core/5/i386/os/ angegeben werden. Und schon klappt's!

LUSC-Server

Eigentlich wollte ich ja über ganz andere Sachen bloggen, aber wie das Leben so spielt, dann kommt irgendwas, was einfach viel, viel wichtiger ist...

Meine Server-Maschine läuft eigentlich stabil. Eigentlich. Bis auf dieses dämliche RAID1-Device, auf welches geswappt wird. Scheinbar hat der 2.4er Kernel damit ein Problem, zumindest wenn er mit den UML-Host-Patches versehen ist. Auf jeden Fall fliegt mir immer wieder das RAID1 um die Ohren, immer wieder wird eine Partition aus dem RAID1 geschmissen, obwohl die Partition alleine scheinbar wunderbar lesbar ist.

Diesem Umstand wollte ich ein Ende bereiten und vergewisserte mich mit einem free -m, ob noch genügend RAM zur Verfügung steht, wenn ich den Swap rausnehme. Die Antwort war schnell gefunden: Ja.

Tja, nix war's... Scheinbar ist die Anzeige von free "nicht ganz korrekt", zumindest wenn da mehrere UMLs auf der Maschine laufen. Den von mir aufgerufenen swapoff /dev/md3 quitierte das System nach mehreren Minuten(!) mit einem "Cannot allocate memory". Zu diesem Zeitpunkt waren dann alle UMLs bereits tot.

Bis ich geblickt hatte, was da grad wirklich passiert war, vergingen natürlich ein paar Minuten und deswegen waren heute nachmittag alle Server von LUSC (und auch von mir privat) für ca. eine halbe Stunde nicht erreichbar. Dafür haben jetzt alle UMLs hoffentlich genügend RAM zugewiesen bekommen :-)

WTF-Experiment 23-01: Die Hotelfachangestellte

Morgens, halb neun in einem deutschen Hotel. Eine Hotelfachangestellte (kurz HF; sie war groß, blond und durchaus als hübsch zu bezeichnen) schreitet auf meinen Tisch zu, an dem kurz zuvor Platz genommen habe.

HF: Guten Morgen! Sie wünschen Kaffee?
Ich: Ja, bitte.

2 Minuten später stellt sie die Kaffeekanne auf den Tisch.

HF: Dürfte ich noch Ihre Zimmernummer wissen?
Ich: Aber ich habe doch heute abend schon was vor!

Der WTF-Status im Gesicht dauert merklich 5 Sekunden, bevor sich die Gute umdrehte und verschwand. Meine Zimmernummer hat sie nicht erfahren ;-)

Ergebnis: Experiment gelungen.

Drupal Sicherheitsupdate auf 4.6.6

Soeben habe ich die nicht ganz kritischen Sicherheitslöcher in den Drupals auf velt.de und sneak-nuernberg.de gestopft.

Dieses Posting darf als Test angesehen werden, ob zumindest hier wieder alles läuft (Update war BTW stressfrei).

Chemnitz, Tag 2: Aufwachen, Vorträge

Die Idee mit der Umkleide war vielleicht doch nicht ganz so toll. Warum? Weil es Idioten gibt, die während der Nachruhe (bis 07:00 Uhr!) kurz vor 06:00 Uhr das Duschen anfangen! ARGL! Diese Aktion wird dann noch um so unverständlicher, wenn man sich vor Augen führt, dass die TU erst um kurz vor 09:00 Uhr aufmacht und es dann ab Punkt 9 Frühstück gibt. Frühaufstehen, auch wenn man sich langweilt! Juche! Wie durchgeknallt muss man eigentlich sein? Na, egal, Frühstück war wieder lecker, die Schlange war lang, wir waren aber Anfang und haben auch gleich genügend mitgenommen :)

Nun geht's also gleich wieder los - mit den Vorträgen!

Chemnitz, Tag 1: Weitere Vorträge, Pizza, Turnhalle

As every year gab's mal wieder gute und nicht so gute Vorträge, aber daran sind wir ja schon gewöhnt und sowas bringt mich ja auch nicht mehr aus der Ruhe. Nach einem thematisch abwechslungsreichen Tag (Nagios-Vorstellung, Xen, Fedora Directory Server, Jabber-Application-Integration), gab's dann mal wieder eine Key-Signing-Party, die aufgrund diverser technischer Mängel (Projektor ging nicht, ...) auch sehr lustig ablief.

Wie jedes Jahr ging's dann - nachdem ich meinen Pulli wiedergefunden hatte grrr - ab in die Pizzaria "Donna Antonia", wo wir schon mit den Worten "Ihr habt ja gar nicht angerufen! Wir dachten schon, Ihr kommt dieses Jahr gar nicht!" erwartet wurden ;-) Nach diversen dunklen Bieren und Weinen ging's zurück in die Turnhalle.

Dort wurden wir von der Security aufgeklärt, dass aufgrund von Beschwerden ein Alkohlverbot in der Hallo ausgesprochen wurde. Uns wurde allerdings auch deutlich gemacht, dass es genau die Oberschnarchnase vom Vorabend war. Wegen Dir konnten mindestens genausoviele Leutz nicht mehr schlafen! Danke, Du Vollspack!

Aber natürlich haben wir einen Ausweg gefunden: Wir zogen in die - späer hoffnungslos überfüllt - Umkleide um, da durfte nämlich getrunken und gelärmt werden :-)

Chemnitz, Tag 1: Frühstück & der erste Vortrag

Die Nacht war - wie zu erwarten - um 07:00 Uhr beendet. Nach diversen Versuchen sich gegen das Aufstehen zu wehren, sind dann aber trotzdem alle irgendwie aus ihren Schlafsäcken gekommen.

Ab 08:00 Uhr gab's dann Frühstück und hier wie jedes Jahr ein dickes Lob an die Orga: Für die 5 Euro, die man für Turnhallen-Übernachtung und Frühstück zahlt, bekommt man doch eine recht gute Auswahl an Wurst, Marmelade, Käse und anderen wichtigen Frühstücksutensilien.

Nun sitz ich im ersten Vortrag rund um Nagios. Leider fängt das hier für die Beschreibung viel zu weit unten an, ich hatte mir mehr erhofft. Naja, bleibt wenigstens Zeit das WLAN zu testen, ein bisschen zu Chatten und den ein oder anderen Blog-Eintrag zu verfassen.

Chemnitz, Tag 0: Anreise

Gestern abend sind wir nach 4 Stunden endlich in Chemnitz angekommen. Ein kleines Schneechaos in Süddeutschland (SpON) sorgte dafür, dass man nicht immer wirklich schnell bzw. überhaupt fahren zu können. Da wir aber nicht den direkten Weg über die A9 gefahren sind, waren wir im Endeffekt aber auch noch schneller als andere, die vor uns losgefahren sind.

In der Turnhalle war's dann mal wie jedes Jahr: Es gibt ernsthaft Leute, die glauben, bei 100 Personen in einer kleinen Halle könne man einen 12h-Schönheitsschlaf halten. Wir wurden angemault, wir sollen doch Rücksicht nehmen. Auf den Hinweis, das wir aber nicht lauter sind als andere, hat man dann versucht, mit alten Hausmitteln das Problem zum umgehen: Ohropax(sp?).

Für mich endete der Tag um ca. 03:45 Uhr, als ich mich entschieden habe, in den Schlafsack zu krabbeln. Schlafen konnte ich zwar länger nicht, aber wir sind ja auch nicht zum Schlafen da.

Ach BTW, der Typ, der wegen dem "Lärm" rumgemault hat, war nachts derjenige, der am lautesten am Schnarchen war...

Let's flood...

Geek Light

You scored 24% geek!

Tastes great, less filling. You're the kind of geek that can pass under the radar of polite society. You probably like your computer, and can't go without checking your email. You live alone, or with roommates, and you have one or two hobbies that are considered "geeky".

Ergebnis als Grafik

My test tracked 1 variable How you compared to other people your age and gender:

You scored higher than 22% on geekiness

Link: The What's your Geek Level? Test written by dingus93 on OkCupid Free Online Dating, home of the 32-Type Dating Test

Gentoo & qmail: Warum wundert's mich nur nicht...

... das wieder einmal Gentoo die Distribution ist, die das aufgreift. Ich mein, passt ja wirklich gut zusammen.

qmail darf ja nicht in binärer Form vertrieben werden (so eine depperte Lizenzbedingung...) und damit bietet es sich ja förmlich an als Standard-SMTP-Server für Gentoo-Boxen.

Auch wenn immer alle maulen, mein qmail tut einfach und ich sehe keinen Grund ihn abzulösen.

Nein, Nobse, das war keine Aufforderung möglichst breitspurig bekanntzugeben, dass qmail 10000 Patches braucht, um "zu funktionieren" ;-). Das kotzt mich selber an.

Update: Nein, Gentoo setzt nicht auf qmail als Standard-MTA. AFAIK gibt's sowas (also Standards) bei Gentoo gar net! Nur ist es die einzige Distribution, die mir bekannt ist, die überhaupt aktiv mit/an qmail arbeitet.

NFSv4 und Linux als Client

Mit was man sich nicht alles beschäftigen darf...

Das Interessante an NFSv4 ist vorallem die Tatsache, dass alles über einen TCP-Port (ich sag mal bewusst nicht Session) abgehandelt wird. Normalerweise ist das 2049, NFSv4 kann aber auch andere Ports verwenden. Aber bevor ich abschweife, mal eben etwas Kritik an den "aktuellen" Linux-Distributionen:

  • Debian Unstable enthält nicht die notwendigen Pakete bzw. Patches/Upstream-Versionen, um damit NFSv4 mount zu können. Für mutige gibt's die Pakete auf der Seite zum Linux-NFSv4-Projekt (APT-Sources-Eintrag)

  • OpenSUSE 10 enthält zwar alle notwendigen Versionen bzw. Patches, aber der Rest ist Handarbeit. Siehe auch mein letzter Blog-Eintrag.

  • Die einzigste, wirklich verwendbare Out-Of-The-Box-Alternative stellt im Moment Fedora. Das tut mit Core 4 wunderbar, angeblich ist es seit Core 2 integriert.

Bleibt die Frage, warum's RedHat schafft und macht, die anderen aber nicht.

OpenSUSE 10 and NFSv4

Small HowTo mount a NFSv4 share (without Kerberos) on OpenSUSE10:

  1. yast -i nfs-utils to install nfs-utils package

  2. Edit /etc/sysconfig/nfs and set NFS4_SUPPORT="yes"

  3. Put your DNS-Domain in /etc/idmapd.conf. MUST be the same as on the server!

  4. chkconfig idmap off just to be sure

  5. chkconfig idmap on to enable idmapd in runlevels 3 and 5

  6. /etc/init.d/idmapd restart or reboot

  7. mount -t **_nfs4_** HOST:PATH /your/local/path

  8. Be happy!

Planet LUSC: Ich kann nicht anders

(updated )
by Sven Velt

Auf Planet LUSC werden jetzt auf ganz besonderen Wunsch die Uhrzeiten nicht mehr in UTC, sondern in CET angezeigt. Mal sehen ob das auch tut, wenn wir nicht mehr CET sondern CEST haben. Ich bin gespannt.

Aber dieser Kommentar bzgl. der neuen Uhrzeit ist einfach <regexp>blogg?able</regexp>:
Last updated: 10:25. All times are Tobi.

Neue Kinofilme, da kommt was auf uns zu

Wie jeden Mittwoch hab ich mir heute morgen mal eine Liste mit Filmen angesehen, die "demnächst" anlaufen. Nur dieses mal bin ich nicht gleich nächste Woche hängen geblieben. Und ich muss sagen, wow, da wird wieder jede Menge Kohle für Kino draufgehen ;-)

Warum gibt's eigentlich soo viele Fortsetzung dieses Jahr? Ach ja, die Filmemacher glauben ja, dass sie ausgenommen der wirtschaftlich schlechten Lage mit Aufgüssen alter Erfolge wieder mehr Gewinn machen können...

Per OpenVPN und Bridge direkt in's eigene Netzwerk

Aufgabe:
Mit Hilfe von OpenVPN ein VPN nach Hause aufbauen, dieses endet mit Hilfe eines tap-Devices in der Bridge, in sich der auch das lokale Ethernet-Interface befindet.

Zwischenlösung (mit K*tzen):
iptables -A FORWARD -i br0 -o br0 -j ACCEPT

Endlösung:
Wird bei Gelegenheit und nach Tests auf Nachfrage veröffentlicht.

PS: Ja, ich weiß, es ist noch verfeinerbar, bin auch grad drüber.

« 1 2 3 4 5 6 7 8 »